Club-Journal · 6 Min. Lesezeit
Die 7 häufigsten Espresso-Fehler – und wie du sie vermeidest
In der Barista Academy München sehen wir immer wieder dieselben sieben Fehler. Die meisten kosten kein neues Equipment – nur Aufmerksamkeit.
1. Der Mahlgrad stimmt nicht
Zu grob: Der Espresso läuft zu schnell durch und schmeckt wässrig und säuerlich. Zu fein: Er läuft zu langsam und schmeckt bitter. Faustregel: ein Shot (25–30 ml) in 25–30 Sekunden.
2. Die Mühle ist zu einfach
Die Mühle ist wichtiger als die Maschine. Wir empfehlen mindestens eine Mühle mit Kegelmahlwerk, ab etwa 100–150 €.
3. Die Dosierung ist ungenau
Wiege das Kaffeemehl: etwa 7–9 g für den Single-, 16–18 g für den Double-Siebträger. Zu viel oder zu wenig führt zu ungleichmäßiger Extraktion.
4. Das Tampen ist ungleichmäßig
Ein schiefer Kaffeepuck lässt das Wasser den einfachsten Weg nehmen. Mehl mit dem Finger ebnen, gerade tampen, kurz prüfen.
5. Die Maschine ist nicht vorgeheizt
Heize 15–20 Minuten vor und lass den Siebträger eingespannt, damit er warm wird.
6. Die Wassertemperatur passt nicht
Ideal sind 90–96 °C. Zu heißes Wasser macht den Kaffee bitter.
7. Die Bohnen sind alt
Am besten schmecken Bohnen etwa 4–14 Tage nach der Röstung. Kaufe kleine Mengen, lagere sie luftdicht, dunkel und kühl.
Lieber live üben? Im Barista-Grundkurs in München trainierst du all das mit persönlichem Coaching.
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